

· Von Clara Reisser
1 min Lesezeit
Anwendung von ätherischen Ölen | Top 6 Anwendungstipps
Hast du dich jemals gefragt, was du mit ätherischen Ölen noch alles machen kannst – abseits von der klassischen Raumbeduftung?
Hast du dich jemals gefragt, was du mit ätherischen Ölen noch alles machen kannst – abseits von der klassischen Raumbeduftung?
Von Hautpflege bis hin zu natürlichen Hausmitteln – wir zeigen dir überraschende Einsatzmöglichkeiten, die du garantiert noch nicht kennst.
Lass dich inspirieren und entdecke, wie vielseitig ätherische Öle wirklich sind!
Inhaltsverzeichnis
- 1. Ätherische Öle für die Raumbeduftung anwenden
- 2. Äußere Anwendung und Wirkung auf die Haut
- 3. Ätherisches Öl zur inneren Anwendung und Dosierung
- 4. Therapeutische Anwendung & Aromatherapie
- 5. Ätherische Öle Anwendung bei Erkältungen
- 6. Anwendung in der Pferdepflege
- Wie wirken ätherische Öle? - Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
- Das sind die besten Anwendungsbereiche für ätherische Öle: Unser Fazit
- FAQs: Häufig gestellte Fragen
1. Ätherische Öle für die Raumbeduftung anwenden
Naturreine und ätherische Öle wie Lavendel, Zitrone oder Eukalyptus werden häufig in Diffusern oder Duftlampen verwendet, um das Raumklima und den Duft zu verbessern.

Sie schaffen eine angenehme Atmosphäre und können, je nach Duft, beruhigend, erfrischend oder stimmungsaufhellend wirken.
Lavendelöl fördert die Entspannung nach einem langen Tag und Zitrusdüfte sorgen für gute Laune.
Anwendungstipp: Gib 4-6 Tropfen ätherisches Öl in einen Diffuser oder eine Duftlampe und lass das Aroma etwa 30 Minuten im Raum verbreiten.
2. Äußere Anwendung und Wirkung auf die Haut
Viele ätherische Öle haben hautpflegende oder schmerzlindernde Eigenschaften und können bei Problemen wie Akne, Muskelverspannungen oder kleinen Wunden helfen.

Dabei sollten ätherische Öle, da sie hoch konzentriert sind, immer mit einem Trägeröl wie beispielsweise Jojoba-, Kokos- oder Mandelöl verdünnt werden, da sie in reiner Form Hautreizungen verursachen können.
Teebaumöl wird häufig bei Hautunreinheiten eingesetzt, während naturreines Pfefferminzöl zur Linderung von Spannungskopfschmerzen verwendet wird.
Anwendungstipp: Mische 1-2 Tropfen des ätherischen Öls in 10 ml Trägeröl und massiere die Mischung auf die betroffenen Hautstellen oder verspannte Muskeln. Vor allem bei Kopfschmerzen ist es hilfreich, Pfefferminzöl auf die Schläfen und den Nacken aufzutragen.
3. Ätherisches Öl zur inneren Anwendung und Dosierung
Einige naturreine Öle wie Pfefferminzöl und Ingweröl können auch innerlich angewendet werden, um Beschwerden wie Verdauungsstörungen oder Übelkeit zu lindern.
Es ist jedoch wichtig, nur ausdrücklich für den Verzehr geeignete, lebensmittelechte Öle zu verwenden. Die innere Anwendung ätherischer Öle sollte nur in geringen Mengen erfolgen.
Anwendungstipp: Gib 1 Tropfen lebensmittelechtes Pfefferminzöl in ein Glas Wasser oder Tee, um Magenbeschwerden zu lindern. Achte darauf, die Öle sparsam zu dosieren und nicht häufiger als empfohlen anzuwenden.
4. Therapeutische Anwendung & Aromatherapie
In der Aromatherapie werden ätherische Öle zur Behandlung von körperlichen und emotionalen Beschwerden eingesetzt. Sie wirken über die Inhalation oder die Aufnahme über die Haut.
Naturreine, ätherische Öle wie Weihrauch, Lavendel und Kamille helfen dabei, Stress abzubauen, den Schlaf zu fördern und emotionale Spannungen zu lindern.
Anwendungstipp: Nutze einen Diffuser mit 3-5 Tropfen Lavendelöl, um eine entspannende Wirkung zu erzielen. Alternativ kannst Du das Öl mit einem Trägeröl mischen und auf die Fußsohlen oder den Nacken auftragen, um die beruhigende Wirkung zu verstärken.
5. Ätherische Öle Anwendung bei Erkältungen
Ätherische Öle wie Eukalyptusöl und Pfefferminzöl sind besonders effektiv bei Erkältungssymptomen. Sie wirken schleimlösend und helfen, die Atemwege zu befreien.
Besonders über Dampfinhalationen oder durch das Einreiben der Brust mit einem Trägeröl können diese Öle Linderung verschaffen.
Anwendungstipp: Gib 3-4 Tropfen Eukalyptusöl in eine Schüssel mit heißem Wasser, bedecke Deinen Kopf mit einem Handtuch und inhaliere die Dämpfe für 5-10 Minuten, um die Atemwege zu öffnen und den Schleim zu lösen.
6. Anwendung in der Pferdepflege
Auch in der Tierpflege, insbesondere bei Pferden, werden ätherische Öle eingesetzt. Sie können helfen, Hautprobleme zu behandeln oder das Tier zu beruhigen.
Bei der Anwendung bei Pferden ist jedoch besondere Vorsicht geboten, da die Haut der Tiere empfindlich ist und nicht alle Öle vertragen werden.
Anwendungstipp: Verdünne 2-3 Tropfen Lavendelöl in 30 ml Trägeröl und massiere sanft die betroffenen Hautstellen des Pferdes, um Hautreizungen zu lindern.
Wie wirken ätherische Öle? - Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
Bei der Anwendung ätherischer Öle ist es wichtig, das Basisöl nicht unverdünnt zu verwenden. Besonders bei Kindern oder Tieren sollten ätherische Öle nur in geringen Mengen und mit Rücksprache eines Arztes oder Therapeuten verwendet werden.
Einige Öle sind nicht für die innere Anwendung oder bei bestimmten gesundheitlichen Zuständen geeignet, daher sollte immer auf die Hinweise des Herstellers geachtet werden.
Das sind die besten Anwendungsbereiche für ätherische Öle: Unser Fazit
Ätherische Öle bieten eine natürliche Möglichkeit, das Wohlbefinden zu steigern und verschiedene Beschwerden zu lindern.
Von der Raumbeduftung über die Hautpflege bis hin zur Unterstützung bei Erkältungen gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.
Mit der richtigen Dosierung und Anwendung kann man die Kraft der Natur für sich nutzen.
FAQs: Häufig gestellte Fragen
Frage: Wie entstehen die ätherischen Öle?
Antwort: Ätherische Öle werden entweder durch Wasserdampfdestillation oder durch Kaltpressung aus verschiedenen Pflanzenteilen wie Blättern, Blüten oder Schalen gewonnen. Diese Verfahren bewahren die wertvollen Duftstoffe und natürlichen Wirkstoffe der Pflanzen.
Frage: Welches ätherische Öl hilft für was?
Antwort: Antwort: Ätherische Öle haben unterschiedliche Wirkungen:
- Lavendelöl: Fördert Entspannung, reduziert Stress und unterstützt einen erholsamen Schlaf.
- Pfefferminzöl: Wirkt kühlend, lindert Kopfschmerzen und hilft bei Verdauungsbeschwerden.
- Eukalyptusöl: Unterstützt die Atemwege, löst Schleim und hilft bei Erkältungen.
- Teebaumöl: Wirkt antiseptisch, entzündungshemmend und hilft bei Akne sowie Hautinfektionen.
- Rosmarinöl: Fördert die Durchblutung und lindert Muskelverspannungen.
- Kamillenöl: Beruhigt die Haut, lindert Hautirritationen und wirkt entspannend bei emotionalem Stress.
Frage: Wie verwendet man ätherische Öle als Raumduft?
Antwort: Um ätherische Öle als Raumduft zu nutzen, gib einfach 4–6 Tropfen des Öls in einen Diffuser mit Wasser. Der Diffuser verteilt den Duft gleichmäßig im Raum und schafft eine angenehme Atmosphäre. Alternativ kannst du auch ein paar Tropfen auf ein Duftkissen oder in eine Aromalampe geben.